Sonntag, 20. April 2008

Rio Dulce


Nach 5 Stunden Bus...

durch das sehr gruene Guatemala...

sind wir nun endlich in Rio Dulce angekommen.
Eigentlich hatten wir eine Hotelempfehlung (ich hab das aber wohl falsch gelesen)- das gabs aber nicht und so sind wir zu irgendeinem (hat sich spaeter rausgestellt, dass es das richtige war, "El Perico" und nicht "El Penco" hiess)!

Wir sind ueber den Rio Dulce, einen riesige Fluss geschippert- mitm Wassertaxi- und sind schliesslich in einen winzigen Seitenarm hineingefahren:
Es war wie die Mischung ausm Europa Park "Piraten von Batavia" und "Das Dschungelbuch"- ueberall Dschungel und man faehrt ganz langsam mitm Boetchen hindurch!

An einem winzigen Steg haben wir angelegt und sind in einem suessen Hotel gelandet bestehend aus Holzstegen, Holz-Bungalows und Haengematten, betrieben von Schweizern!

Kam uns natuerlich unheimlich zugute, denn abends gabs richtige Wuerstchen mit Roesti und Zwiebelsosse- hmmm...!

Statt Fenster gibt es Netze und so sind wir mit wundervollem Zierpen und alle moeglichen anderen Geraeusche ausm Dschungel eingeschlafen!

Der hat ueber Danis Bett gewohnt

und unsere Nachbarn um die Kurve:)
Am naechsten Tag sind wir mit 2Deutschen in einen Canyon und nachdem wir in einem uralten Bus("Hauptsache die Vorderreifen haben Profil""Ach, naja dann") endlich unser Ziel erreicht hatten mit einem kleinen Kanu durch den Fluss geschippert! Keine Touristen weit und breit und eine herrliche Stille!
Und??? der Foto ist KAPUTT!!!!!

Dienstag, 15. April 2008

GUATEMALA-Flores


Mit einem kleinen Bus und Gepaeck aufm Dach gings nach Flores, ab der Grenze nur noch Schotterpiste auf der guatemalischen Seite. Haben einen supernetten Ami getroffen, der ins gleiche Hotel wollte. Leider gabs nur noch ein Zimmer mit hammer Aussicht auf den See, ganz neu und dafuer ohne Klotuer. "Nicht umdrehen" wurde dadurch zu einem Satz aeusserster Wichtigkeit in unserem Vokabular:)).

Die Atmosphaere war einfach geil. Es war gerade noch warm genug um draussen zu sitzen, ueberall haben die Grillen gezierpt... einfach herrlich.
Am naechsten Morgen durften wir dann noch zuschauen, wie so ein Steg (=Terasse, auf der gegessen wird aufm See) kollabiert ist:) War aber wahrscheinlich Absicht, der Besitzer sah trotzdem leicht angepisst aus. Wir sind durch die suessen kleinen Gassen in Flores geschlendert- Flores ist wie ne Art Insel inmitten eines Sees und nur ueber eine breite Strasse mit dem Rest verbunden!
Am naechsten Tag gings dann mit ner kleinen Gruppe nach La Blanca, einer der vielen kleineren Mayastaetten, die sonst keiner Besucht und nur durch die Touris vor Grabraeubern sicher ist. Auf dem schotternen Weg dorthin kam es schon mal vor, dass ein Schweinchen ueber die Strasse gerannt ist!

Das meiste ist auch leider mit Erde wieder zugedeckt worden, da es der beste Schutz vor den Umwelteinfluessen ist.
Danach gings zu ner Familie mit neun Kinder mitten aufm Land. Die verdienen nur dadurch Geld, dass ab und an eine kleine Gruppe(6-7Leute)bei ihnen zu Mittag isst und der Vater vielleicht 2-3 Monate im Jahr Arbeit bekommt. Nicht mal Gemuese bauen die im Garten an, also manch einer bringt sich hier schon selbst in Armut und Geldnot.


Die letzte Station war "Yax-Há"- eine riesige Mayastaette ohne den Besucherandrang, wie man ihn beispielsweise in Tikal erlebt! Wir sind auf die alten Pyramiden geklettert, was extrem anstrengend ist, da man seitwaerts die Stufen hoch muss, da sie damals so steil und kurze Stufen gebaut haben.


Diese Staette liegt direkt am See und nachdem wir Spidermonkeys und Tukans bestaunt haben gings auf den hoechsten Tempel Nummer 216 mit wahnsinnigem Blick ueber das ganze Land und den See- zum Sonnenuntergang anschauen!

Freitag, 11. April 2008

BELIZE- San Pedro


Tja, was gibts zu San Pedro zu sagen???? Eigentlich nix.:-)

Auf der Rueckfahrt sind 2 suesse Maedels mit uns aufm Boot gewesen und haben vorallem Claudi so beansprucht, dass wir die Sonnencreme ganz vergessen haben. Die Groessere hat innerhalb von 45 min "Hoppe Hoppe Reiter" auf deutsch gelernt und mit den Sonnenbrillen, waren sie die groessten aufm Boot. :)


Dann gings weiter nach Guatemala.

Dienstag, 8. April 2008

BELIZE-Caye Caulker


Auf dem Weg nach Belize, haben wir erstmal den Bus verpasst, weil die Uhr umgestellt wurde(eine Std+).Wir waren um 10 am Busstation, was aber in Mexiko schon 11 Uhr war. Der Assi am Schalter (mit dem wir am Tag vorher schon geredet haben haette auch erwaehnen koennen, dass die Zeit umgestellt wird) meinte, dass der Bus um 10:45 gefahren waere und der naechste um 13:45 faehrt. Da es schon so spaet war gabs kein Fruehstueck mehr und wir mussten mit Huehnchen, Reis und Bohnen vorlieb nehmen:-).

Zurueck am Schalter meinte der Haenger, "Nee, geht noch ne STUNDE!!Belize-zeit 13:45; mex-zeit 14:45" Wat sachste??????D.h. im Umkehrschluss, der beknackte Bus heut morgen WAR NOCH GAR NICHT WEG!!!
Ausnahmsweise bin nicht ich sondern Claudi fast geplatzt:))
Hatten lauter lustige Leute im Bus, von 20jaehrigen bis Oma und Opa. Mussten ueber die Grenze latschen und Gott sei Dank hatte der Beamte Mitleid mit uns und sich und wir mussten nicht wie alle anderen unser Gepaeck aufmachen! (Das waer aber auch so viel gewesen!)
Unterwegs haben wir ein paar mal angehalten und klar dass wir schlauen Leutchen noch keine Belize-$ hatten und erst mal fuers Klo Geld schnorren gehen mussten. Der erste Eindruck war super, alles ist hier viel mehr afrikanisch, als spanisch-mexikanisch. Die Leute sind alle mega-freundlich und lachen die ganze Zeit.

Nach einer umstaendlichen Hostel suche wollten wir was essen gehen und siehe da, in der groessten Stadt von Belize (sieh nannten es Belize City- wie einfallsreich es gibt ja sonst nur mexiko-city, guatemala-city..), gibts am Sonntag NIX! und mit NIX mein ich NICHTS!!! Nach langer Suche haben wir einen chinesischen Laden gefunden, der auch Chop Suey und Chicken sweet-sour zum Mitnehmen verkauft. Total zufrieden mit unseren Plastikloeffeln auf dem Hostel Balkon haben wir einen 59-jaehrigen Floridaner(aehm?) kennen gelernt, mit dem wir (hoffentlich) aufs grosse weite Meer duerfen und wenn wir Glueck haben Delfine anschauen.

Am naechsten morgen gabs in diesem Cafe unseren ersten Kaffee (und der war richtig geil) seit unserem "Maya-dasein" in Tulum. Eingedeckt mit druckfrischen Belizedollar, die erheblichen unter der Feuchtigkeit in meiner Hosentasche gelitten haben, gings aufs Boot und Claudi ist dank des Fahrtwinds auch getrocknet und konnte wieder laecheln.:-P

Lang hat das jedoch nicht angehalten. Aufgrund von Informationsmangel(kein Reisefuehrer von Bel.) hatten wir die Absicht uns ersteinmal umzusehen und dann zu entscheiden, ob wir tatsaechlich zu dem einzigen uns bekannten "Mara's Place" gehen sollten.(Insel rauf 15min;runter15min) Hilfe wurd uns natuerlich gleich angeboten von einem einheimischen Maler, der immer wieder betonte, dass es nix kostet wenn er uns hilft. Genervt von seinem Gelaber hab ich mir dann einige Hotels angeschaut, bei denen Preis-Leistung nicht ganz unseren Vorstellungen entsprochen haben.

Als wir zum Gepaeckaufpasser Claudi zurueck gekommen sind, war ihre Stimmung bereits an einem gefaehrlichen Tiefpunkt angelangt :) Wir haben getauscht und Claudi wollte sich unbedingt Maras anschauen, er wollte ihr aber noch drei andere Plaetze zeigen. Der Kerl hatte echt Glueck, dass er da glimpflich raus gekommen ist:D Scheisse war unser kleiner Engel wuetend :) (Entschuldigung, was wollen wir auch mit nem Penthouse fuer 100 US $ die Nacht?? Die sagen dann auch immer, jaja 80$ und wenn man nachfragt meinen sie US-$, was das Doppelte von Belize-$ sind, aber wir sind hier doch nicht in den Staaten, oder? Und zu allem Ueberfluss hab ich auch noch 3l Wasser verloren auf dieser Exkursion!)

"Scheisse man, wir haetten vor ner besch.... Stunde schon dort sein koennen..... JAAA, Maras ist das BESTE.... boah der geht mir aufn Sack.......mach was, ich hab KEIN BOCK mehr auf den....."

Mit einem der Taxis (hier gibts nur Fahrraeder und Golf Carts:) sind wir die Hauptstrasse(Bild) hochgefahren und haben ein super-hammer-geiles-extra-schoenes Zimmer bezogen mit 2 Haengematten und dem einzigen Sandstrand auf der Insel vor der Tuer.


Haben 4 Tage nur ohne Schuhe verbracht und uns den Sonnenuntergang (fuer den Aufgang waren wir zu faul:) )von einem der Stege (Piers, Anlegestellen) angeschaut, wo grad 2 kleine Jungs ihr Koennen im ins Wasser springen getestet haben. Mitlerweile weht hier ne richtisch kraeftige Brise und es ist wunderbar.

Russischer Salat

Drei Pfund Rindfleisch hackt man klein
tuts dann in den Hafen rein;
etwas Pfeffer etwas Salz
und dazu nen Loeffel Schmalz.
Drei Zitronen ohne Kern
den Geschmack den hat man gern;
kalte Soss vom Rehragout
schuettet man dem ganzen zu;
auch Lebertran mit Honig
Sardinen mit Spinat
gefaerbte Eierschalen mit Mandelschokolad
gekochte Kalbskopfssuelze gehaekselte Tomat
und schon hat man ihn wieder den russischen Salat!!!!

Samstag, 5. April 2008

Fuer Cristal

Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, Karl-Otto,
Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, ein Loch!

Ja dann stopf es oh Henry, oh Henry, oh Henry,
dann stopf es oh Henry, oh Henry, machs dicht!

Ja womit denn, Karl-Otto....

Ja mit Stroh oh Henry...

Das Stroh ist zu lang, Karl-Otto...

Ja dann kuerz es oh Henry...

Ja womit denn Karl Otto...

Ja mitm Messer oh Henry...

Es ist zu stumpf, Karl-Otto...

Dann schaerf es oh Henry...

Ja womit denn, Karl-Otto...

Ja mitm Stein oh Henry...

Der Stein ist zu trocken, Karl Otto...

Dann hol Wasser oh Henry...

Ja womit denn Karl-Otto...

Ja mitm Eimer oh Henry...

Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, Karl-Otto,
Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, ein Loch!!

Donnerstag, 3. April 2008

Karibik- Tulum


Nach einem ultra anstrengenden Tag (8 Stunden Busfahrt, wobei der erste zusammengebrochen ist) sind wir ueber Chichen Itza in Tulum angekommen.Chichen Itza war mit seinen 400 Saeulen, dem damals groessten Ballspielplatz und seiner grossen Pyramide beeindruckend aber nicht so sehr wie Monta Alban. Wir mussten zwischen drin noch etwas laenger in irgendeiner Stadt warten. Dani war ein bisschen krank, aber Andreas und Claudi haben die Stimmung mit Schlager singen hoch gehalten :).
Wir haben nach laengerer Diskussion ueber den Preis abends um 22:30 schliesslich ein Cabana mit Andreas zusammen direkt am Strand bezogen und haben uns erschoepft in den Sand gesetzt und uns gesagt: "Scheisse mann, wir sind in der Karibik!!!!!"
Wir sind aufgewacht am naechsten Tag, wirklich geblendet von der Sonne und dem wunderbaren feinen und weissen Sand, einfach wahnsinnig!
Wir mussten (dank falschen Informationen) Spaghettis aus nem aufgeschnittenen Wasserkanister essen und hatten unseren Spass dabei, haben uns gefuehlt wie echte Maya :)!


Um uns herum sind die ganze Zeit Leguane gewandert und unter unserer Tuer hat Mr. Krebs gewohnt.


Wir haben hier ganze 5 Tage gehaust. Einfach maal n par Bilder fuer den Eindruck



Die Abende haben wir uns mit Malibe und braunem Rum (um einiges besser als in Deutschland) vertrieben, wie "Pirates of the Caribbean" eben.
Jaja, unsere Claudia...




(man beachte die gut versteckte Flasche hinter der Plastiktuete)

Hier haben wir noch ein bisschen Sonnenuntergang fuer euch, mal was anderes ;)



Die Staetten von Tulum haben wir besichtigt, welche wahnsinnig toll sind, da sie direkt am Meer liegen und man zwischen den alten Gemaeuern sich mal eben kurz abkuehlen kann, ins Wasser hopsen und weiter gehts!

Claudis 20.

In Merida angekommen sind wir gleich los richtig lecker Tacos essen gegangen und haben dann mitm Andreas und den 2Daenen, die alle die gleiche Route machen wie wir, in Claudis Geburtstag reingefeiert!
wat soll isch dazu sagen.....








Um 1 oder so, haben wir schoenes Fruehstueck gemacht, mit allem was zur Verfuegung stand. Schinken, Toast, Schokocroissant, Kaese, Marmelade, Vanille-Cappucino, Mango- + Orangensaft und man glaubt es kaum (fast) weiche Eier. Das klingt fuer euch wahrscheinlich nicht nach dem Oberhammer-wahnsinnsfruehstueck, fuer uns ist es aber was besonderes. So gestaerkt, hat sich Claudi dann ihre supergeile Geburtstags-DVD vom Olli angeschaut und dass ganze Hostel verwirrt, da sie neben der Rezeption sass waehrend sie ihre Heul-, Freu-, Lachkraempfe GLEICHZEITIG durchlebt hat. -Danke fuer dieses wundervolle Geschenk und danke euch allen, die mir was drauf gesprochen haben :) hab mich mega gefreut!-

Es war ein richtig heisser Tag und auf Grund der voran gegangenen Anstrengung haben wir beschlossen in netter Gesellschaft eines deutsch-indonesischen Mexicoreiseleiters und eines Amis der Rest des Tages im Innenhof im Schatten siesta zu halten.
Nachdem wirs um 6Uhr endlich geschafft haben das Fruehstueck weg zu raeumen, haben wir uns mit Gregory und Andreas auf den Weg zum Abendessen gemacht.

(Man beachte die zeitliche Spanne, die noetig ist, dass man beim Essen Plaetze tauscht.)

Mit 2 Iren, 2Daenen, nem Ami, Andreas, nem (ich glaub) Koreaner und dem Guide gings dann nochmal los :)