Dienstag, 5. Februar 2008

Thailand- Koh Phi Phi/ Koh Lanta/ Koh Jum

Krabi:

Auf einer 2-Tagestour gings erst mitm Nachtbus nach Bangkok, dann von halb5 Uhr morgens(Foto) bis halb5 Uhr abends in der Khao San- Nichts tun(klingt relaxed, is aber nicht so)- und weiter mitm Nachtzug nach Surratthani. Von dort nochmal mitm Bus nach Krabi und irgendwann nach 2 ewig langen Tagen& Naechten waren wir dann da! In Krabi haben wir dann ersteinmal natuerlich intensiv duschen muessen und uns erholen von der ultra langen Reise!


Claudi hat den Foto jetzt auch mal in die Hand bekommen und ein wie ich finde echt geiles Bild ausm Zug raus zu stande gebracht.


Am naechsten Tag gings dann mit wirklich wunderhuebschen Helmen zum Ao Nang Beach, was sich wieder einmal als kleines Problem rausstellte und nachdem wir ungefaehr eine Stunde unterwegs waren (fuer eine Strecke von nicht mal 20 km) wurden wir dann erst einmal vom Regen ueberrascht! Den Rest des Tages wurds dann doch wieder recht trocken und wir haben den schoenen Strand genossen, der dank der Sinnflut von oben nicht an Malle-artige-Zustaende erinnert hat, wie uns prophezeit wurde. Ausser den " Evakuierungsschildern"erinnert nichts mehr an den Tsunami!



Koh Phi Phi Don (Hauptinsel):



Auf gings mit der Faehre auf Koh Phi Phi, was uns erst mal richtig erschreckt hat! Sooo viele Touris und der ganze Sandstreifen ist wieder komplett bebaut und es gibt fast kein freies Plaetzchen mehr! 2 Freiburger Geschwister von der Faehre haben uns dann erst mal mit 2 "komischen Beachboys";-) aus Stuttgart bekannt gemacht mit denen es am gleichen Mittag an den Long Beach ging, wo nicht ganz so viele Menschen waren und welcher um einiges schoener ist! Nach dem Norden kam uns hier alles extrem heiss vor und wir waeren fast geschmolzen als wir zu unseren Zimmern eine halbe Wandertour hinlegen mussten.





Richtig schoen war die Longtailboatfahrt am naechsten Tag. 7 Stationen, zu verschiedenen Schnorchelplaetzen, zur Bambooisland (wie ich fand die schoenste), zur Maya Bay (dort wurde "The Beach" gedreht und allen, die den Film gesehen hatten, wurde klar, dass die Realitaet anders aussieht), zur MonkeyIsland (dort haben uns Affen attakiert, d.h. die Kokosnuss geklaut..... :) aber sonst waren die Viecher doch echt toll, gell Lars?) [ernsthaft, falls ihr jemals in die Gegend kommt, ;-)geht nicht dorthin, bleibt auf dem Boot sitzen] . Zum kroehnenden Abschluss haben wir mitten aufm Meer angehalten und den Sonnenuntergang genossen.



Nachdem wir dann mal die Vorurteile aus dem Weg geraeumt hatten (nein, die zwei Beachboys sind keine sonnenbadenden Deppen, die Frauen Nummern geben und ja Claudi und mir ist es zuzutrauen, dass wir so eine Reise machen, Kakerlaken erlegen und nicht verloren gehen) hat sich einer der beiden entschlossen mit uns an der Maya Bay zu uebernachten und das ganze mal ohne Touris und fliessend Wasser zu geniessen.


Koh Phi Phe Le- Maya Bay:


Die Maya Bay ohne Boote und Touris erleben zu koennen, das sollte jeder mal tun, falls er die Moeglichkeit dazu hat. Nach einem Schnorchelstop gings zur Bucht und wir sind von unserem Boot zum Strand geschwommen. Claudi ist auf irgendwas "ekliges" gestanden(Form einer Gurke in grauweiss mit dunkleren Flecken)und wir sind dann wie kleine Kinder 15 min drum herum gestanden und haben beobachtet, wie es sich 3cm bewegt :)(nur um mal klar zu stellen, in welcher Ruhe dort alles von statten ging) Ganz allmaehlich hat sich alles geleert und nur noch wir 10Camping leute, 4-5 Guide Leute und ein paar Krebse waren uebrig. So hat das ganze doch schon viel mehr an "The Beach" erinnert, wobei der Vollmond in dieser Nacht sein Uebriges dazu beigetragen hat uns zu beeindrucken.
Man kam sich wirklich wie gestrandet vor und so gegen Mitternacht sind Dani und ich dann ab ins Wasser zum Fullmoon baden, was nicht gruselig war, da der Boden extrem hell und das Wasser ultra klar ist! Wir hatten zwar alle Zelte, haben aber ueber den Strand verteilt, ca. 2m vom Meer entfernt geschlafen!

Fuer uns war das auf unserer bisherigen Reise ein echter Hoehepunkt- fuer eine Nacht mal so abgeschieden!
Koh Lanta:



Unser Blick von unserer Bar aus, mit Haengematten!



Da sieht man mal das Groessenverhaeltnis! Fuer dieses Bild uebernimmt Dani die Haftung!


Auf Koh Lanta hatten wir unendlich Glueck und haben einen relativ guenstigen Holzbungalow ergattert sogar mit einem Pool direkt vor unserer Nase! Mit dem Roller wollten wir theoretisch auf den Viewpoint fahren- der Weg wollte sich aber leider nicht von uns finden lassen, so mussten wir in einer deutschen Baeckerei die einfach so neben uns auftauchte Halt machen um uns mit richtigem Brot (endlich!!!yipee!-wir koennen kein weisses toastbrot mehr sehen!), Kaese und echtem Schwarzwaelder schinken zu staerken :)!
Wir hatten einen wunderschoenen Blick auf die Sonnenuntergaenge und mussten uns jeden Abend nach unserem Sonnenbad von unseren verbrannten Fusssohlen erholen- Mann kann Sand heiss sein!

Direkt bei unseren Bungalows haben wir sogar einen Thai getroffen, der schon 3Monate bei seiner Schwester in Offenburg war- er fands aber irgendwie nicht so erstaunlich wie wir hatten wir das Gefuehl- und hat uns irgendwas versucht in deutsch zu erzaehlen! Dazu muss man sagen, dass Englisch redende Thais schon stark unverstaendlich sind ("Flied lice?" = "Fried rice!") aber deutsch geht halt noch weniger!


Wir haben 4 Tage auf der Insel verbracht und uns dann entschlossen die letzten 3 Naechte nach Koh Jum zu gehen.

Koh Jum:
Mit der Faehre gings frueh morgens los und nach einer halben Stunde haelt die dann mitten auf dem Meer an (fuer gewoehnlich hat man ja fuer so was ein Pier- aber die Insel ist halt zu klein!)- 7Longtailboate kommen dann wie Bienen und sortieren sich um die Faehre, dann wird einer nach dem anderen vom kleinen aufs grosse Boot und umgekehrt verfrachtet! -Dani hat dabei ein halben Kollaps erlitten, koennt ihr euch ja denken!- Wir hatten leider Pech und sind bei Ebbe angekomme, sodass wir erst einmal durch knoechelhohe Wasser mit unserem Gepaeck waten mussten und dann schliesslich an unseren Bungalows angekommen sind!Koh Jum ist eine Insel, die ausnahmsweise mal keine hammer-Traumstraende hat, dafuer aber die Ruhe und Einsamkeit, die einem das Robinso-Crusoe-Gefuehl vermitteln! Auf der ganzen Insel gibt es kein Internet, kein Geldautomaten und nur Generatoren, die spaetestens um 22.00Uhr ausgeschaltet werden!
Wir haben die Zeit so abgeschieden auch mal genossen und uns an den vielen Kuehen erfreut, die auch mal gern einen Abstecher zum Strand gemacht haben!
Auf dieser Insel gibt es 2kleine Minidoerfer- da ist Oedsbach "high life" dagegen-, jeweils eine halbe Stunde von unserem Resort entfernt. Durch Kautschukplantagen wandert man dann dort so ne halbe Stunde hin!
Nach 4Tagen mussten wir unsere kleine Insel verlassen und sind (nach einem Horrortrip mit Longtailboot, Faehre, irgendein Karren, Reisebus, Pickup, Zug und Taxi) schliesslich nach gut 24Stunden frueh morgens in Bangkok angekommen! -Zeit um Lisa und Steffi zu wecken!!! :)

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